Mäusebussard und Flußuferläufer auf einen Streich

Ende April 2019 läuft aus fotografischer Sicht ganz gut für mich. Erst hatte ich Glück mit dem Waldkauz an seiner Nisthöhle, die Jungfüchse zeigten sich vor dem Bau und nun noch ein kleines Highlight. Ein Mäusebussard. Noch vor Sonnenaufgang machte ich mich auf zu einem Seeufer um mit Tarnzelt aus liegender Position Fotos von Krickenten zu machen. Diese zeigten sich zwar, aber leider nicht in optimaler Distanz zu mir. Dafür zeigten sich drei Flußuferläufer sehr gnädig und tummelten sich teilweise 20cm neben meinem Zelt herum. Ich denke ernsthaft darüber nach, nächstes Mal eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv zu bebstücken, sie neben dem Zelt aufzustellen und per Fernauslöser Weitwinkelaufnahmen von Limikolen zu machen. Nun denn… Irgendwann vernahm ich Geräusche einiger Flügelschläge. Schnell war klar, dass es sich nicht um was alltägliches handelt. Ein vorsichtiger Blick durch eine der kleinen Sichtluken brachte Klarheit. Ein Mäsuebussard landete nur wenige Meter neben meinem Tarnzelt. Noch dazu eine extrem helle Morphe (Gefiedervariante) eines Mäusebussardes. Ich überlegte kurz ob ich einen schnellen Schwenk machen sollte, in der Hoffnung zumindest ein brauchbares Bild vom Bussard zu bekommen, oder einen langsamen Schwenk. Potentiell so langsam , dass er zwischendurch schon wieder wegfliegt bevor ich ihn fokussieren kann. Ich entschied mich für die langsame Variante und führte das Objektiv von Ausrichtung auf den See langsam in Richtung Mäusebussard. Genau drei Fotos konnte ich machen. Dann entschied er sich auf einen Pfahl direkt vor mir zu fliegen. Auch auf dem Ansitz konnte ich einige Bilder machen. Auf dem Pfahl konnte ich…

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Waldkauz in seiner Nisthöhle

Die letzten Tage lief es für mich ganz gut was besondere Momente in der Naturfotografie angeht. In einem kleinen Wäldchen konnte ich einen Waldkauz an seiner natürlichen Nisthöhle ablichten. Bislang hatte ich nur an einer Scheune Glück, das hat sich nun geändert. In der Galerie „Vögel“ findet ihr die entsprechenden Bilder.

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Fuchsbau mit Jungfüchsen

Vor ein paar Tagen habe ich die Bauten hier im „Revier“ mal wieder kontrolliert und geschaut welcher befahren (bewohnt) ist. Einige Dachsbauten sind auch von Marderhunden bevölkert und der Fuchsbau vom letzten Jahr ist leer. Dafür ist ein Fuchsbau nur wenige hundert Meter weiter aber befahren. Gestern habe ich mich aufgemacht und mal auf Jungfüchse angesessen. Insgesamt zeigten sich im Laufe der drei Stunden auch drei Jungfüchse. Fotografisch ist es an dem Bau aufgrund der dichten Vegetation leider nicht so leicht an Bildmaterial zu kommen aber ein paar Mal hat es dann doch geklappt. In den nächsten Tagen werde ich dort sicher nochmal wieder vorbei schauen. Nicht unweit des Baus zeigte sich dann noch ein ca. 2-3 Jahre alter Rehbock. In der Galerie „Säugetiere“ könnt ihr einige der entstandenen Fotos sehen.  

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Rehbock auf der Flucht

Vor einigen Tagen konnte ich bei einem Spaziergang mit dem Hund einen Rehbock beobachten, der sich am Rande eines Knicks ablegte und allem Anschein nach ein Sonnenbad nahm. Wieder zu Hause angekommen schnappte ich mir meine 7 Sachen und bereitete mich auf eine kleine Pirsch vor. Unter Berücksichtigung des Windes pirschte ich mich langsam auf der Schattenseite des Knicks an den Bock heran. Ca. 100m vor der Stelle an der der Bock lag wechselte ich durch den noch recht lichten Knick auf die Bock-Seite. Gefühlt ca. 20 Meter vor dem ca. 2-3 jährigen Bock baute ich dann mein Stativ auf, holte einige Male tief Luft und regelte grad die Belichtung. So weit so gut. Ich vernahm ein leichtes Klappern und menschliche Stimmen, der Bock schreckte auf und sprang hochflüchtig über das Feld ab. Einige Bilder der Flucht konnte ich noch machen. Dann zog eine Gruppe Mountain Biker auf der Schattenseite des Knicks durchs Gelände. Die Ursache für die Störung war also klar. Sie nutzen einen Grünstreifen (Ausgleichsfläche) auf der anderen Knickseite um etwas Querfeldein zu fahren. Tja, so kann es manchmal kommen. Die Pirsch trotz eines schönes Absprung Bildes für die Katz :) Ich hoffe nur, dass die Biker in den nächsten Wochen nicht mehr so abseits der Wege unterwegs sind. Auch mit dem Fahrrad kann man kleine Rehkitze leicht übersehen und auch überfahren. Denkt in der Brut- und Setzzeit bitte etwas an die Kleinen und verhaltet euch vorsichtig. Es erspart vielen Tieren eine unnötige Flucht und Stress .Ein paar…

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Kernbeißer zu Besuch

Kernbeißer sind in unserer Ecke sehr seltene Vögel. Zudem treiben sie sich oft oben in den Baumkronen herum und sind somit recht schwer zu entdecken. Auch, wenn es mit den Gimpeln die größten Finken in unseren Landen sind. Momentan kann ich allerdings immer mal wieder 2-3 der Vögel in unserer Ecke beobachten. Sie suchen den Boden nach Sämereien ab. So stellte ich dann ein Tarnzelt für die bodennahe Fotografie auf und hoffte auf ihren Besuch. Zwei haben sich nach 3 Stunden Ansitz dann zum Glück auch blicken lassen. In der Galerie „Vögel“ findet ihr einige der Bilder die ich machen konnte.

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Graureiher mit Landschaft

Vor einigen Tagen bin ich mal etwas durch unsere schöne Landschaft gefahren. Die Kamera war mit im Auto und so konnte ich diesen Graureiher auf einer Wiese fotografieren. Bei dem Motiv und den leichten Hügeln und Bäumen im Hintergrund bot es sich an, die Landschaft in die Bildgestaltung mal mit einzubeziehen. Muss ja nicht immer alles mega nah dran sein. Etwas drum herum kann ein Bild meiner Meinung nach auch schmücken :) In der Galerie „Vögel“ findet ihr die Bilder.

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Waldschnepfen

Vor einiger Zeit habe ich eigentlich auf Wacholderdrosseln angesessen. An einem Waldrand auf einer Streuobstwiese. Die Drosseln haben sich nicht wie gewünscht blicken lassen. Dafür aber, von mir völlig unerwartet, eine Waldschnepfe. Sie kam aus dem Unterholz und suchte bestimmt ne halbe Stunde vor meinem Tarnzelt nach Nahrung. Zwischendurch hat sie immer mal wieder Regenwürmer erwischt und schien mich zwar zu bemerken aber nicht als Gefahr wahrzunehmen. Der Spiegelschlag der Kamera kam ihr zwar anfangs etwas komisch vor, sie gewöhnte sich aber anscheinend schnell dran. Solang man kein Dauerfeuer gab war also alles ok. In der Galerie „Vögel“ könnt ihr einige der Bilder der Waldschnepfe sehen.

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