Tele-Zooms / Ultra Tele / Super Zoom (für Nikon Kameras)

Als ich 2013 mit der Fotografie begann war schnell klar, dass mich die Wildlife-, Natur- & Tierfotografie am stärksten zusagt und Freude bereitet.
Schnell schnell stellte sich auch heraus, dass ich mit dem 18-55mm Kit Objektiv nicht weiterkomme…

Tamron 70-300 f4-5.6 DI VC USD

…Ein Tamron 70-300 ergänzte alsbald mein Equipment.
Mit dieser Linse habe ich gute Erfahrungen gemacht. Unbedarft und ohne Erfahrung dachte ich, dass die 300mm schon reichen werden. Zudem war das Objektiv mit damals um die 300 Euro recht günstig.
Wie bei vielen anderen Zoom-Objektiven auch, stellte ich schnell fest, dass die Objektive halt am kurzen und am langen Ende nicht ganz scharf sind. Zudem sind sie mit einer Offenblende von 5.6 – 6.3 am langen Ende nicht sonderlich lichtstark. Der Autofokus war zwar recht flott aber nicht mit hochwertigeren Objektiven vergleichbar. 
Wenn die Fotos was werden sollten und höheren Ansprüchen genügen, war eigentlich nur der Brennweitenbereich von ca. 80-250mm zu gebrauchen. Und 250mm für Tierfotografie in Deutschland, mit den entsprechenden Fluchtdistanzen ist schon ein sehr schwieriges Unterfangen. Längere Brennweiten ermöglichen zudem einer meiner Meinung nach schönere Freistellung.
Hier mal zwei Bilder die mit 250mm und 230mm entstanden sind: (es gelingt nur selten so nah an Rehwild heranzukommen, dass in dem Brennweitenbereich der entsprechende Abbildungsmaßstab gelingt. Hier waren es wenige Meter).
Ich möchte das 70-300 auf keinen Falls als technischen Fehlkauf bezeichnen. Es ist ein Objektiv mit sehr gutem Preis- Leistungsverhältnis und insgesamt von wirklich guter Qualität. Einzig für den geplanten Einsatzbereich eignet es sich für mich nur bedingt.
Es ist aber sicherlich gut als z.B. Reisezoom, für die Zoo-Fotografie oder Outdoor Sport (bei guten Lichtverhältnissen) zu gebrauchen.

Zoom Objektiv 70-300 mm

1/250 – f9 – ISO 400 – 250mm – Nikon D3100

Zomm Objektiv 70-300 mm Tamron

1/500s- f5.6 – ISO 800 – 230mm – Nikon D3100

 

 

 


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Tamron 150-600 f5-6.3 Di VC USD (1. Generation – das mittlerweile erhältliche G2 hatte ich nie in den Händen)

Das Tamron 150-600mm folgte kurz nach seinem Release. Mit diesem Objektiv war ich das erste mal richtig glücklich, was den Einsatz für Wildlife Fotos anging. Ok, es ist nicht sonderlich lichtstark, entspricht aber den Standards in dem Preissegment. Die Schärfe beschreibe ich von 170-480mm mal als wirklich sehr gut, bei 480mm-550mm war ich noch immer sehr zufrieden, von 550-600 wurde sie aber weich bis sehr weich. Zumindest bei meinem Exemplar. Wenn man aber auf f7.1 oder f8 abblendete, hat man noch immer tolle Ergebnisse erzielen können. Der gute Bildstabilisator half ebenso die ein oder andere Situation zu retten.
Durch die geringe Naheinstellgrenze von 2.7m und die Möglichkeit des Zoomens zeigte sich das Objektiv wirklich sehr flexibel und durchaus brauchbar. Das Gewicht von knapp 2KG ist zudem gut händelbar.
Nach kurzer Testphase des 150-600 ‚ers verkauft ich das wirklich gute  70-300 er allerdings wieder.
Mit dem Tamron 150-600 f5-6.3 Di VC bin ich nach wie vor sehr zufrieden. Grad durch sein geringes Gewicht nehme ich es ab und an noch mit. Wenn z.B. einfach mal neue Reviere auskundschaften gehe oder die Flexibilität eines Zooms brauche. Was allerdings eher selten der Fall ist. Dazu im Folgenden aber mehr.
Zudem bietet das 150-600er ein recht schickes Bokeh wie ich finde.
Hier mal zwei Bilder, die ich mit dem Tanron 150-600 machen konnte:

Tamron 150-600

1/500s – f7.1 – ISO 640 – 550mm – Nikon D7100

Tamron 150-600 mm Graureiher

1/800s – f8 – ISO 125 – 460mm – Nikon D7100

 

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