Damwild im Spätsommer

Vor einigen Tagen habe ich mich in der Nähe eines Damwild Brunftplatzes mal wieder umgesehen. Meine Hoffnung war eigentlich einen starken Hirsch zu entdecken und zu fotografieren. Hirsche habe ich keine gesehen, dafür aber eine riesige Kahlwild Gruppe, also weibliches Damwild. Zwei drei junge Damhirsche waren auch noch dabei. Allerdings Spießer,also einjährige Hirsche.
Besonders nah bin ich nicht ran gekommen. Für einige Gruppenfotos hat es allerdings gereicht :)
Was mich sehr freute war die Tatsache, dass ich mehrere weibliche Stücke beim säugen ihrer Kälber beobachten, fotografieren und filmen konnte.
Die Videos werde ich noch sichten, bearbeiten, schneiden und dann ggf. die nächsten Tage mal hochladen.
Soweit erstmal ein paar Fotos der Situation.
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Bueto – Tarnzelt für bodennahe Fotografie

Ein Tarnzelt nutze ich ja schon seit langem. Für bodennahes Arbeiten ist es allerdings nicht geeignet. Vor ca. 1 Jahr dann holte ich mir von Bueto Photo Gear dann das Tarnzelt „Falco“ welches extra für die Bodenarbeit entwickelt wurde.
Da ich es mittlerweile häufiger im Einsatz habe, habe ich dazu mal einen kleinen Erfahrungsbericht verfasst.
Son paar Sachen muss man da schon beachten :)

Ihr findet in dem Bericht also einige Tipps und Tricks zu dem Teil, optionales Zubehör und eine Übersicht über die Spezifikationen.
Natürlich auch einen Erfahrungsbericht bzw. kleinen Test von dem Teil.
Lohnt sich die Anschaffung ?
Hier findet ihr mehr Infos dazu

Bueto

Gitzo GHFG1 und der Rollei WH 30 im Test und Erfahrungsbericht

Nach einigen Jahren war es an der Zeit den Rollei WH 30 Gimbal Head mal durch einen neunen zu ersetzen.
Nicht falsch verstehe!. Der Rollei macht einen guten und zuverlässigen Job. Allerdings ist er in manchen Situationen etwas schwergängig und ruckelt etwas. Grad wenn man auch mal einige Videos machen möchte eignet er sich für weiche Schwenks also nur bedingt.
Das Prinzip des Gimbal Heads ist allerdings genau mein Ding. Deshalb wollte ich den WH 30 auch nicht durch einen Videoneiger ersetzen sondern durch einen Gimbal Head ( Affenschaukel ), die meinen Anforderungen besser gerecht wird.
Nach etwas Recherche und Ausprobieren bin ich dann beim Gitzo GHFG1 Fluid Gimbal Head gelandet.
Nähere Infos dazu sowie ein kleiner Erfahrungsbericht und Test findet ihr in der Rubrik „Ausrüstung“Gitzo GHFG1 Test


Zudem gibt es noch einen Bericht zum Rollei Rock Solid Alpha XL Stativ.
Rollei Rock Solid Alpha XL

Neue Bilder einer Ricke & Video

Beim Gassi gehen konnte ich heute eine führende Ricke, also ein weibliches Reh mit Kitz, beobachten. Als ich wieder zu Hause ankam habe ich mich gleich in die Foto-Montur geschmissen, meine Sachen genommen und bin wieder in Richtung Reh marschiert.
Es ging ein leichter Wind und so konnte ich mich an das Reh heran pirschen und robbend bis auf ca. 15 Meter nähern.
Nach einer kurzen Erholungsphase meinerseits begann ich einige Fotos zu machen und auch ein kleines Video aufzunehmen.
Das Kitz hatte sie anscheinend irgendwo im Gras abgelegt und ich konnte dies leider nicht entdecken. Immerhin wurde es ja grad gesäugt und wird sicherlich erstmal ne Runde ein Verdauungsschläfchen gehalten haben.
Die Spinne ( das Gesäuge) ist nicht sonderlich ausgeprägt. Zudem wirkt das Reh sehr jung und ist sicherlich nicht älter als 2 Jahre. Da sie kurz vorher erst das Kitz gestillt hatte ist das Gesäuge wohl nicht so deutlich zu erkennen. Da Rehe recht Standort treu sind werde ich versuchen die nächsten Tage nochmal dort hinzugehen und Ricke und gegebenenfalls auch das Kitz zu beobachten und, wenn es geht, abzulichten.
Im Bericht „Fotografie von Damwild und Rehwild“ gehe ich auf die Situation etwas näher ein. Dort findet ihr ebenfalls das Video dazu eingebettet.
Ansonsten ist es auch hier einzeln anzusehen.

Die Fotos der kleinen Aktion findet ihr in der Galerie Säugetiere und Amphibien.
Hier mal ein Vorschaubild :)

Ricke

Doku & Video „schreckendes Rehwild“

Zum Thema schreckendes Rehwild (Bellen) habe ich mal ein paar Infos zusammengeschrieben und das Verhalten samt der Lautäußerung etwas erklärt. Zudem gibt es ein Video in dem das „Schrecken“ sehr gut zu sehen und zu hören ist. Wen dieses Verhalten interessiert und wer mal gucken möchte, wie man sich das für die Fotografie von Rehwild zu Nutzen machen kann, kann gern mal im Doku Bereich vorbeigucken.
Lautäußerung 

2xR = Rehwild und Ratte :)

Irgendwann ist die Zeit mit Jungfüchsen am Bau halt vorbei. Einige sterben leider. Sei es durch Jäger oder an natürlichen Ursachen. Aber nach knapp 2 Monaten ist halt die Zeit gekommen, wo sie sich in die Umgebung des Baus begeben und dort lernen selbst zu jagen. Der Bau wird dann manchmal nur bei sehr schlechter Witterung zum Schutz aufgesucht.
Aus meinem geplanten Ansitz auf Jungfüchse wurde also nichts mehr, sie sind auf und davon. Dafür hatte ich aber anderes Glück.
Schon bei Weg zum Bau konnte ich eine Ricke beobachten (weibliches Rehwild) welche sich am Rande des Rapsfeldes gemütlich den Magen voll futterte. Sie schaute immer mal wieder in Richtung der Auslösegeräusche der Kamera, nahm mich jedoch nicht wahr. Ich war leicht versteckt positioniert und konnte aus etwa 15 Metern Entfernung Bilder machen. Als ich schließlich am Fuchsbau ankam, haben sich zwei Rehböcke blicken lassen.
Zumindest von einem konnte ich eine Menge schöner Bilder machen und sogar ein Video war drin.
Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Am Abend hatte ich dann noch Glück mit dem zweiten „R“. Mit einer Ratte :)
Sie hat sich einige Male fotografieren lassen. Mit Ratten und deren Unterarten kenne ich mich nicht gut aus. Ich bin aber der Meinung, dass es sich um eine Wanderratte handeln müsste.
In der Galerie „Säugetiere“ findet ihr die entsprechenden Bilder des Tages.
Das Video folgt dann demnächst.
Rehbock und eine Ratte

Jungfüchse am Bau

Unverhofft kommt…manchmal….
Jungfuchs am BauSeit einigen Jahren beobachte ich einige Dachs- und Fuchsbauten hier in der näheren Umgebung. Mein Ziel war es seit langer Zeit mal Jungfüchse, junge Dachse und natürlich auch ggf. die Elterntiere am Bau zu fotografieren. Da die Bauten hier zum Teil von recht hoher Vegetation und anderen Hindernissen umgeben sind blieb dafür, wenn überhaupt, immer nur ein sehr enges Zeitfenster und das Glück war mir bislang nicht hold. Mein Wunsch Fuchsbau, was Fotos angeht, war dieses Jahr nicht befahren. Der Knick in dem er liegt wurde im Winter auf den Stock gesetzt, also radikal gekürzt. Bis März sind immer wieder Leute hin und haben sich dann Brennholz rausgeholt. Das war der Fuchsfamilie wohl zu viel und sie schienen abgezogen zu sein.
Gestern bin ich dann mit meinem Tarnzelt vor Sonnenaufgang auf dem Weg zum See gewesen. Nur mit Bohnensack, ohne Stativ um aus liegender Position Bilder vom Treiben auf dem Wasser zu machen.
Auf dem Weg zum See liegt besagter Fuchsbau. Ich traute meinen Augen kaum, als ich einen ca 4-6 Wochen alten Jungfuchs am Bau sah, der mich beobachtete.
Planänderung:
Ich ging noch eine Weile auf dem Weg weiter, da ich annahm, dass er es kennt wenn Leute da lang latschen. Er jedenfalls verzog sich irgendwann wieder in den Bau. Den Moment nutzte ich um mich auf Fotodistanz zu nähern und legte mich ins hohe Gras. Nach wenigen Minuten erschien der junge Fuchs dann wieder am Bau und begann die Umgebung abzuäugen und zu spielen.
Nach kurzer Spielphase legte er sich dann vor dem Bau ab und schlief erstmal eine Runde.
Etwas später gesellte sich ein Geschwisterchen dazu. Ab und an interagierten sie mal miteinander oder knabberten und spielten mit ner halben Ente, die die Fee irgendwann mal mitgebracht hatte.
Mein Problem war, dass ich wie gesagt kein Stativ mit hatte. So musste ich die Bilder Freihand machen und das ist bei dem Gewichts des Equipments mit der Zeit doch sehr anstrengend. Nach ca. 3 Stunden hatte ich dann mein Limit erreicht und die Arme begannen schon etwas zu zittern. Zudem wurde das Licht langsam sehr hart.
Die Premiere mit den Jungfüchsen war mir eine riesen Freude. Wenn es die Zeit erlaubt werde ich die Tage versuchen, sie nochmal zu besuchen.
Allerdings konnte ich in der Zeit nur zwei Jungfüchse beobachten. Meine Vermutung ist, dass sie in einem anderen Bau gestört wurden z.B. durch Bejagung oder andere Füchse Krankheiten zum Opfer gefallen sind oder ähnliches und die Fee sie deshalb in den jetzigen Bau brachte. Es kann natürlich auch sein, dass die Fee nur zwei Welpen hat oder der Rest der Sippe noch im Bau war.
Aber zwei kam mir doch etwas wenig vor.
In der Galerie „Säugetiere“ findet ihr die entsprechenden Bilder.
Hier mal eine Vorschau:
Jungfüchse am Bau